Historischer Verein Schwaben

Historischer Verein Dillingen

Verein für Augsburger Bistumsgeschichte

laden zur Vorstellung des Tagungsbandes der Online-Tagung vom Februar 2021 ein.

Am 29. April 2022 um 19 Uhr wird dieser Band in der Stadtgalerie in Dillingen (Schützenstraße 1c) präsentiert. Frau Dr. Haas-Gebhard von der Archäologischen Staatssammlung wird im Festvortrag ihre spektakuläre Neudeutung des Fundkomplexes zusammenfassen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Die folgenden Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit der VHS Dillingen angeboten.

Bitte nehmen Sie unser Angebot wahr. Anmeldungen bei: https://www.vhs-dlg.de

Wir freuen uns auf einen reichlichen Zuspruch und hoffen, dass für jeden etwas dabei ist.  

Der Vereinsvorstand wünscht reichlichen Erkenntnisgewinn und viel Freude an unserem gemeinsamen Hobby Geschichte.   

Dieter M. Schinhammer und Dr. Arnold Schromm

   

 

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Ins Wasser gefallen
Römische Flussfunde aus Augsburg und ihre Bedeutung für die Siedlungs- und Landschaftsgeschichte von Augusta Vindelicum


Vortrag von Dr. Sebastian Gaihros, Stadtarchäologie Augsburg


 

 

Donnerstag, 31.03.2022 19:30 Uhr

Dillingen, Colleg - Großer Saal
Eintritt: 5,-- Euro (ermäßigt 4,-- Euro)
Eintritt frei für Mitglieder des Historischen Vereins Dillingen

Anmeldung erforderlich, auch für Mitglieder des Historischen Vereins

Aus den Geröllmassen von Lech und Wertach stammen einige der bedeutendsten römischen Funde Augsburgs: Teile von Bronzestandbildern, Grabdenkmäler, Helme, ein Siegesmonument, aber auch Werkzeug, Schmuck, Münzen, sowie die erst jüngst wieder entdeckten Hinterlassenschaften eines augusteischen Stützpunkts und der größte römische Silberschatz im heutigen Bayern. Obwohl sie durch die Flusserosion ihrem historischen Kontext entrissen wurden, lassen sich aus einer Gesamtschau dieser Funde doch überraschende Aussagen zur Landschaftsform und Siedlungstopographie in antiker Zeit gewinnen.
Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Dillingen.

 

 
 
 

 

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Maximilian von Montgelas – schöpferischer Minister in gefährlichen Zeiten
In der Vortragsreihe "Vom König berufen, Produkt der Revolution, vom Volk gewählt"


Vortrag von Dr. Katharina Weigand, Universität München
in Zusammenarbeit mit der VHS Dillingen

Dieser Vortrag wird krankheitsbedingt auf Anfang 2023 verschoben.

 

Dienstag, 17.05.2022, 19:30 Uhr

Dillingen, Colleg - Großer Saal
Eintritt: 5,-- Euro (ermäßigt 4,-- Euro)
Eintritt frei für Mitglieder des Historischen Vereins Dillingen
Anmeldung erforderlich, auch für Mitglieder des Historischen Vereins

An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert war keineswegs sichergestellt, dass das Kurfürstentum, dann das Königreich Bayern als unabhängiges Staatsgebilde weiter existieren würde, angesichts der Folgen der Französischen Revolution, angesichts der politischen und territorialen Verwerfungen im Zuge der Revolutionskriege und vor allem angesichts der machtpolitischen Hybris eines Napoleons I. Maximilian von Montgelas, 1799 von Kurfürst Max IV. Joseph zum Minister berufen, verfügte jedoch über ein ungewöhnlich sicheres außenpolitisches Gespür, sodass Bayern die gefährlichen Jahre bis zum Ende der Napoleonischen Zeit nicht nur überlebte, sondern territorial vergrößert zu den Gewinnern der Epoche gezählt werden muss. Und schier nebenbei hat dieser Minister Bayern im Innern zur selben Zeit von Grund auf reformiert - es ist nicht übertrieben, von einer Revolution von oben zu sprechen.