Museum SPEZIAL

Der Museumsarbeitskreis des Stadt- und Hochstiftmuseums Dillingen stellt in einer Reihe von Kurzvorträgen den Besuchern die zum Teil seltenen und hochinteressanten Ausstellungsstücke des Museums vor. Das Stadt- und Hochstiftmuseum Dillingen wurde im Jahre 1981 im heutigen Gebäude, im ehemaligen Unteren Stiftshausam Hafenmarkt 11, installiert. Das Haus geht im Kern auf das 15./16. Jahrhundert zurück und wurde im 17. Jahrhundert erweitert. Nach der Säkularisation 1803 kam es in Bayerischen Staatsbesitz und diente unter dem Namen Fronfeste unter anderem als Gefängnis. Der heute gezeigte Museumsbestand stammt zum größten Teil aus dem Besitz des Historischen Vereins Dillingen, auf den die Einrichtung des Museums zurück geht. Die wertvollen Exponate der Vor- und Frühgeschichtsabteilung gehen auf die durch den Verein schon seit dem 19. Jahrhundert durchgeführten archäologischen Ausgrabungen im Landkreis zurück. 2008 wurde das Stadt- und Hochstiftmuseum durch das direkt angrenzende Angererhaus erweitert, das die restaurierte Kupferschmiede der Handwerkerfamilie Angerer beinhaltet und in den darüberliegenden Räumen an wichtige Persönlichkeiten Dillingens erinnert. Durch den Umbau wurde das Museum behindertengerecht eingerichtet und kann auch von Personen im Rollstuhl weitgehend besichtigt werden.

Die Mitglieder des Museumsarbeitskreises haben unter der Überschrift „Museum SPEZIAL“ eine Vortragsreihe ausgearbeitet, um das Museum einem interessierten Publikum zu präsentieren. In regelmäßigen Abständen werden einzelne Exponate in einem kurzen Vortrag vorgestellt und die Besucher haben dabei auch die Möglichkeit das Museum zu besichtigen.

Sowohl der Museumsbesuch als auch die Vorträge sind kostenfrei.

Der Museumsarbeitskreis würde sich über eine rege Teilnahme an der Vortragsreihe „Museum SPEZIAL“ freuen, die unter dem Motto von Wilhelm von Humboldt, dem Mitbegründer der Humboldt-Universität Berlin, gesehen werden kann: Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft!